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Presse

2018 Rekordjahr für den Tourismus in der Grafschaft Bentheim

Erstmals mehr als 800.000 Übernachtungen im Landkreis

Auszeichnung der Vechtetalroute auf der ITB

Die Grafschaft Bentheim ist bei Gästen beliebt wie nie zuvor: insgesamt wurden in der Region gut 830.000 Übernachtungen gezählt – dies ist ein Plus von 4,5 %. Mit 240.000 Ankünften kamen 3,8 % mehr Gäste in den Landkreis. Die Aufenthaltsdauer ist mit durchschnittlich 3,4 Tagen auf Vorjahresniveau. Tourismusmagnet in der Region bleibt Bad Bentheim mit 618.000 Übernachtungen (+4,2 %), aber auch Nordhorn konnte einen Zuwachs von 5,3 % verzeichnen und kommt somit 2018 auf 94.000 Übernachtungen.

„Wir freuen uns, dass wir bereits im dritten Jahr in Folge Zuwächse im Tourismus in der Grafschaft Bentheim verzeichnen können. Dies war angesichts des heißen Sommers 2018, von dem üblicherweise eher Badedestinationen profitieren, nicht unbedingt zu erwarten“, bilanzieren Ruth Jansen-Diekel und Sonja Scherder vom Grafschaft Bentheim Tourismus (GBT). Die beiden Geschäftsführerinnen des GBT nahmen die guten Nachrichten auf der Internationen Tourismusbörse (ITB) in Berlin entgegen, wo alljährlich die Tourismuszahlen vorgestellt werden.

In Berlin gab es darüber hinaus einen weiteren Grund zur Freude: bereits zum zweiten Mal wurde die Vechtetalroute vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) mit drei Sternen ausgezeichnet. Die beiden Geschäftsführerinnen bekamen die Urkunde auf der ITB vom Bundesvorsitzenden des ADFC, Ulrich Syberg, überreicht. Um als Qualitätsroute klassifiziert zu werden, ist eine umfangreiche Bewertung durch den ADFC erforderlich. Die Befahrbarkeit im Hinblick auf Wegebreiten, Hindernisse und Gefahrenstellen wird ebenso detailliert überprüft wie Beschilderung, Routenführung, touristische Infrastruktur oder der Erlebniswert. Niedersachsenweit wurde somit neben der Vechtetalroute auch nur die Grenzgängerroute Teuto-Ems ausgezeichnet.

„Viele unserer Gäste haben bereits mehrere Radwege befahren, so dass die Erwartungshaltung an die Qualität groß ist. Es ist daher wichtig, unsere Radrouten-Infrastruktur auch zukünftig auf hohem Niveau zu halten. Das Thema Qualitätssicherung und –verbesserung wird uns daher weiterhin begleiten“, so Jansen-Diekel und Scherder. 

Bildunterschrift: An der Auszeichnung der beiden niedersächsischen Qualitätsrouten nahmen teil: Frank Hofmann (Stellv. Bundesvorsitzender ADFC), Sonja Scherder, Ruth Jansen-Diekel (beide GBT), Petra Rosenbach (Tourismusverband Osnabrücker Land), Ulrich Syberg (Bundesvorsitzender ADFC) (v.l.n.r.) Foto: ADFC/ Deckbar